I write about experiences that I find inspiring or enriching. Some of them are very personal and can hardly be put in words and therefore are expressed in a poem. To get the meaning of a single posting, it is helpful to read others as well. They are related to each other and develop a deeper meaning by looking at them as a whole.
Heavenly yours
Martin
Ich schreibe über Erfahrungen, die ich als inspirierend oder bereichernd empfinde. Einige sind sehr persönlich und nur schwer in Worte zu fassen oder werden deshalb in einem Gedicht ausgedrückt. Um die Bedeutung einzelner Beiträge besser zu verstehen, ist es hilfreich, mehrere zu lesen. Sie stehen miteinander in Beziehung und entwickeln einen tieferen Sinn, wenn man sie im Ganzen betrachtet.
A couple of days after my first encounter with a grasshopper (see last entry) I sat on the bench of a busstation. I heard something chirping behind me and as I looked back there was a grasshopper sitting on the wall. I got curious how he actually made that sound and so I said to him in my mind: „Dear grasshopper, would you mind coming over and show me how you chirp?“ After finishing that thought he flew on my naked forearm and started crawling towards my shoulder. Since he was rather small I put my arm close to my eyes in order to see exactly what he was doing. As I watched him closely and waited for him to show me how he chirped, I observed him emptying his bowels. This little fella stopped, dropped a tiny bit of something from his rear on my arm and then walked on till he reached my shoulder.
Maybe the experts on omen and fortune telling will not agree with me, but here in Vienna we say „you just stepped into your good luck“ if you happen to step in dogs excrement. So, in a sense, meeting this grashopper was like having two good omen at once. First the grasshopper itself as a sign of good luck and secondly by delighting me with his little gift, he made it very clear that I am really lucky ;-)
Heavenly yours
Martin
Einige Tage nach meiner ersten Begegnung mit einem Grashüpfer (siehe vorherigen Eintrag), saß ich auf einer Bank und wartete auf den Bus. Als ich etwas hinter mir zirpen hörte, drehte ich mich um und sah einen Grashüpfer auf der Wand sitzen. Ich wollte herausfinden auf welche Weise er dieses Zirpen zustande brachte und sagte daher zu ihm in meinen Gedanken: „Lieber Grashüpfer, würdest du bitte zu mir kommen und mir zeigen wie du zirpst?“ Nachdem ich diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, flog er auf meinen nackten Unterarm und begann von dort nach oben zu krabbeln. Da er ziemlich klein war hielt ich mir den Arm nahe vor meine Augen, um genau sehen zu können, wie er das Zirpen zustande bringen würde. Als ich ihn aus der Nähe betrachtete, sah ich wie er plötzlich sein Geschäft auf meinem Arm verrichtete. Dieser kleine Witzbold war doch tatsächlich stehen geblieben, ließ ein winziges Häufchen aus seinem Allerwertesten direkt auf meinen Arm fallen und marschierte dann weiter auf meine Schulter.
Auch wenn das von den Experten in Sachen Esoterik vielleicht nicht bestätigt werden wird, so spricht man in Wien davon „ins Glück getreten zu sein“, wenn man unerwartet in Hundekot tritt. In diesem Sinne hat mich der Grashüpfer nicht nur mit sich selbst als Glückssymbol erfreut, sondern zusätzlich mit seinem kleinen Geschenk beglückt. Mehr Glück auf einmal geht wohl kaum ;-)
Last summer I read the book „The Alchemist“ by Paulo Coelho. I was sitting on a bus at night as I read the very chapter where he explains that seeing a grashopper is a sign for having good luck. I thought to myself: „That’s pretty interesting because I never heard of that before.“ I got off the bus and walked on. Outside it was hot. All of a sudden something small flew towards me and landed on my chest right where my heart is. To my very surprise it was a big grashopper, about 3 cm long. I stopped, stared at it and could hardly believe what just had happened. A moment later the grasshopper took off again. In my whole life never ever before did a grashopper land on me.
Live is wonderful
Heavenly yours
Martin
Letzten Sommer las ich „Der Alchemist“ von Paulo Coelho. Ich saß gerade im Bus, als ich das Kapitel las, in welchem er erklärt, dass Grashüpfer Glücksbringer sind. Ich dachte mir: „Na das ist ja interessant, davon habe ich noch nie gehört.“ Da ich raus mußte, hörte ich auf zu lesen und stieg aus. Draußen war es heiß. Ein paar Schritte weiter sauste plötzlich etwas Kleines auf mich zu und landete auf meiner Brust, direkt auf meinem Herzen. Nachdem ich mich von dem Schreck erholt hatte, stellte ich fest, dass es sich um einen ca. 3 cm großen Grashüpfer handelte. Ich blieb stehen, starrte ihn an und konnte kaum glauben, was da gerade passierte. Noch nie zuvor war ein Grashüpfer auf mir gelandet.
Two years ago I had a dream where I was lying sick in bed in a hospital. The door opened and to my surprise Prince Charles of England came in to visit me. He was dressed with a perfectly tailored suit and wore a tie. He took a seat near my bed and asked me how I was. After my answer he continued in Welsh, by which he made me realise that I actually had answered his question in German which he couldn’t understand. So I repeated my answer in English. He smiled because I understood his hint and we continued to talk for a while. Then he got his wallet out of his jacket, took 3 green papers and put them under my pillow. I thanked him and after a few words of goodbye he left. When I looked under my pillow I didn’t find any money there. There were 3 lottery tickets. Then I awoke.
To me it was clear that this was a sign from my heavenly companions to play the lottery. But a big question remained. Which numbers? Actually I quit playing the lottery five years ago for several reasons. But since I was sure that this dream was no coincidence, I decided to play the lottery another time and asked for the numbers. It didn’t take long and the numbers came to my mind. They acutally sounded familiar. I used his numbers in the past before I quit playing. I felt great and exited. Then I started to think what I would do with the money if I would win. First paying off some debts. Then I would get the farm I always wanted to have, a place where I would create a center for peaceminded people willing to change the world for the better. And of course I would be openminded for heavenly inspirations to use the money to help people in need.
To make a long story short, I didn’t win anything. The numbers were completely wrong. I was really disappointed. I even got angry and complained: „What’s all this fuzz, sending me a dream, reminding me of my old numbers and then – nothing?!“ Well, since I know it’s never helpful to complain or get angry, I stopped it and got rid of the negative emotions. Then I asked what all this meant. After a couple of days of asking, waiting and thinking it dawned on me.
It was a test. Imagine a very rich and busy man who wants to help many people in a foreign country where he can’t go by himself. So he asks a supposedly trustworthy money manager to receive a million dollars and then donate it to people in need. But the first thing that comes to the managers mind is to use the money for his own needs and then to help other people with the rest of it. Sure he would deserve some fee for his service, but he shouldn’t just take it for himself first. It was a test. And I failed it.
I wasn’t ready back then when I had that dream. And honestly, I’m not sure if I am ready by now. But I understand where this journey goes.
Heavenly yours
Martin
Vor zwei Jahren hatte ich einen Traum, in dem ich krank im Bett eines Spitals lag. Da ging die Tür auf und Prinz Charles von England kam herein. Wie üblich, war er mit einem tadellosen Anzug gekleidet und trug dazu eine perfekt passende Krawatte. Er nahm neben meinem Bett Platz und fragte mich, wie es mir ginge. Nachdem ich ihm geantwortet hatte sprach er auf Walisisch weiter. Da erkannte ich, dass ich seine Frage auf Deutsch beantwortet hatte, was er offenbar nicht verstand. Also wiederholte ich meine Antwort auf Englisch. Er lächelte, denn ich hatte seinen Hinweis verstanden. Wir unterhielten uns noch eine Weile. Dann zückte er seine Brieftasche, entnahm ihr drei grüne Scheine und legte sie unter meinen Polster. Ich dankte ihm und nach ein paar Abschiedsworten ging er. Als ich danach unter meinen Polster sah, fand ich dort kein Geld. Da lagen drei Lottoscheine. Dann bin ich aufgewacht.
Ich war mir sicher, dass dies ein Zeichen war, Lotto zu spielen. Aber eine große Frage blieb offen. Welche Zahlen? Eigentlich hatte ich aus vielerlei Gründen schon vor Jahren mit dem Lottospielen aufgehört. Aber da ich sicher war, dass dieser Traum kein Zufall war, beschloß ich, es noch einmal zu versuchen. Also fragte ich nach den Zahlen. Kurze Zeit später kamen sie mir auch schon in den Sinn. Und sie kamen mir bekannt vor. Es waren doch tatsächlich jene Zahlen, die ich bis zum Schluß vor 5 Jahren immer gespielt hatte. Ich fühlte mich großartig und war zugleich sehr aufgeregt. Ich begann mir Gedanken zu machen, was ich mit dem Geld alles machen würde. Zuerst Schulden begleichen. Dann würde ich mir diesen Bauernhof zulegen den ich schon immer haben wollte und daraus ein Zentrum für friedliebende Menschen machen, die in dieser Welt etwas zum Guten verändern wollen. Und ich würde selbstverständlich offen bleiben für Inspirationen, um Menschen in Not zu helfen.
Der langen Geschichte kurzes Ende: ich habe nichts gewonnen. Die Zahlen waren total falsch. Ich war echt enttäuscht. Ich begann sogar, mich zu ärgern und beschwerte mich: „Was soll das ganze Theater? Da schickt ihr mir diesen Traum, erinnert mich an meine schon vergessenen alten Zahlen, und dann passiert genau garnichts?!“ Da ich aber weiß, dass es niemals hilfreich ist, sich zu beschweren, hörte ich gleich wieder damit auf. Ich fragte stattdessen ohne Emotionen, was der Sinn der ganzen Aktion gewesen war. Nach einigen Tagen des Fragens, Wartens und Nachdenkens ging mir ein Licht auf.
Es war ein Test. Stellt euch einen sehr reichen und sehr beschäftigten Mann vor, der Menschen in einem fernen Land helfen möchte und dort nicht selbst hingehen kann. Also bittet er einen vertrauenswürdigen Verwalter, eine Million Euro in Empfang zu nehmen und Menschen in Not zukommen zu lassen. Aber das Erste was diesem Verwalter einfällt, ist das Geld für seine eigenen Zwecke zu verwenden. Natürlich würde er für seine Dienstleistung eine Bezahlung verdienen, aber er sollte sich dieses Geld dafür nicht einfach nehmen. Es war also ein Test. Und ich habe ihn nicht bestanden.
Als ich damals diesen Traum hatte, war ich noch nicht so weit. Ehrlich gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt so weit wäre. Aber ich verstehe nun besser, wohin diese Reise geht.
I wanted to get a small statue of Buddha for my friend for Christmas. Since weeks I was looking for it. But if I found one at all then it was either too big or far too expensive. A couple of days before Christmas I finally asked my heavenly companions for guidance. An hour later when I was in front of a restaurant where I wanted to have lunch I suddenly „heard“ that I should turn left on the next street and there would be a shop with the buddha statue. However, I didn’t take this too serious and since I was really hungry I entered the restaurant instead.
When I came back out after 30 minutes I had already forgotten about the message and walked on. A few steps later I again „heard“: „At the next street turn left, first shop on the left.“ So I went as told and found a big interior shop. The friendly shop lady told me that they of course have statues of buddha, even in several sizes. Not only that they had the perfect size, also the price was very reasonable. I thanked my heavenly companions and bought a statue.
Heavenly yours
Martin
Ich wollte meinem Freund eine kleine Buddha-Statue zu Weihnachten schenken. Wochenlang suchte ich danach. Doch wenn ich eine fand, war sie entweder zu groß oder viel zu teuer. Einige Tage vor Weihnachten bat ich schließlich meine himmlischen Gefährten um Unterstützung. Eine Stunde später, als ich um die Mittagszeit gerade ein Restaurant betreten wollte, „hörte“ ich die Nachricht, dass ich die nächste Straße links abbiegen solle und dann ein Geschäft mit Buddha-Statuen finden würde. Ich nahm das nicht allzu ernst.
Außerdem war ich hungrig und ging daher erstmal Essen. Als ich 30 Minuten später wieder aus dem Lokal kam, hatte ich die Sache bereits vergessen. Doch schon nach ein paar Schritten „hörte“ ich: „Biege die nächste Straße links ab, erstes Geschäft auf der linken Seite.“ Und tatsächlich war dort ein Einrichtungsgeschäft. Die freundliche Verkäuferin sagte mir, dass sie Buddha-Statuen sogar in mehreren Größen haben. Nicht nur fand ich die perfekte Größe, auch der Preis war schwer in Ordnung. Also dankte ich meinen himmlischen Gefährten und erwarb eine Statue.
If I have a problem to solve I ask my heavenly companions specifically for help. Sometimes they reply right away, immediately and directly. For example, sometimes I stand in the kitchen, feeling lost, and can’t find the salt shaker. So I ask them to show it to me, and no sooner have I finished the thought than the salt shaker catches my eye. Or they answer indirectly through other people, a symbol, a book or a movie. Sometimes I wait for years. Like when it took me years to realise the connection between my migraine and a lack of drinking water the day before. So my patience is always rewarded with an inspiration.
Ever since I got used to acknowledge every inspiration as coming from my heavenly companions, I always thank them sincerely. In general I thank them by speaking out „thank you“ more or less loud, or I at least tell it in my mind. Even though giving thanks to the heavenly realm isn’t that important, I feel so much more enriched when I accept that support with gratitude.
Unlike simply receiving, the process of asking, receiving, expressing gratitude, and asking again creates a cycle that transforms me from a passive recipient into an active participant.
Heavenly yours
Martin
Wenn ich es nicht schaffe, ein Problem zu lösen, bitte ich meine himmlischen Gefährten konkret um Unterstützung. Zum Beispiel stehe ich manchmal wie verloren in der Küche und finde den Salzstreuer nicht. Also bitte ich darum, ihn mir zu zeigen – kaum ist der Gedanke zu Ende gedacht, springt mir der Salzstreuer auch schon ins Auge. Oft antworten sie also sofort, augenblicklich, im gleichen Moment, unmittelbar. Oder aber zeitverzögert und mittelbar, z.B. durch einen anderen Menschen, ein Symbol, ein Buch oder einen Film. In sehr seltenen Fällen warte ich Jahre lang auf einen Hinweis. So hat es mehrere Jahre gedauert, bis mir der Zusammenhang zwischen meiner Migräne und dem Mangel von Trinkwasserkonsum am Tag zuvor klar wurde. Die Geduld wurde letztendlich immer mit einer Eingebung belohnt.
Seit ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, jede Eingebung als von meinen himmlischen Gefährten kommend anzuerkennen, bedanke ich mich bei ihnen dafür jedesmal herzlichst. Im Allgemeinen spreche ich den Dank mehr oder weniger laut aus, bzw. zumindest in Gedanken. Auch wenn der Dank für die himmlische Seite nicht so wichtig ist, fühle ich mich noch mehr bereichert, wenn ich ihre Unterstützung in Dankbarkeit annehme. Im Gegensatz zum einseitigen Empfangen, entsteht durch den Vorgang des Bittens, Empfangens, Bedankens und erneuten Bittens ein Kreislauf, der mich vom einfachen Empfänger zu einem aktiven Teilnehmer macht.
The english language is pretty meaningful. As the word „inspiration“ shows, we don’t create an idea ourselves but it comes from outside (latin „inspirare“ to breathe, which also stands for revelation). Revelation comes from „re-veil“ (latin „revelare“), to remove the veil. And by the act of removing a veil we don’t create something new but discover something which was already there but covered (dis-cover).
The more I develop my spiritual abilities the more I realise that most of my ideas and insights are not mine but actually come from outside. They are granted to me by my heavenly companions.
And by the way, „to develop“ again indicates that we don’t learn something new but realise what was already there, because to de-velop also means to unveil something by removing an (en)velope.
Words in general convey a deeper or even several meanings – not only in English. The same is true for written characters like in Chinese. For instance the character for „human being“ 人 consists of two parts supporting each other. So one without the other cannot fulfil his (or her) purpose. We also could recognise in them male and female. One of them alone represents only half of humankind. If you take time to reflect the word that I mentioned here, you may discover even more meanings. Language is indeed inspired.
Heavenly yours
Martin
Die deutsche Sprache ist sehr aussagekräftig. Wie das Wort eigentlich schon aufzeigt, ist eine Eingebung die man hat, etwas, das von außen (hin)ein-gegeben wird. Ähnliches passiert, wenn man einen Einfall hat, denn auch dieser fällt von außen in jemand ein. Falls Sie nun zu ahnen beginnen, worauf meine Erläuterungen hinauslaufen, erlaube ich mir auch dazu einen Hinweis. Eine Ahnung von etwas zu haben, bedeutet im eigentlichen Sinn des Wortes, dass dies von den Ahnen, also von den Vorfahren kommt, und daher nicht von jemandem selbst. Aber vielleicht hatten Sie das ja schon vor diesem Hinweis geahnt?
In dem Ausmaß in dem ich meine geistige Wahrnehmung entwickle*, erkenne ich, dass eigentlich alles, von dem ich dachte, dass es meine Idee sei, Eingebungen sind, die von außen kommen. Ich empfange sie von meinen himmlischen Gefährten.
Eine tiefere oder mehrfache Bedeutung von Wörtern findet sich in allen Sprachen, nicht nur im Deutschen. Das gleiche trifft auch viele Schriftzeichen zu, wie z.B. im Chinesischen. Dort besteht das Zeichen für „Mensch“ 人 aus zwei Balken, die einander stützen. Somit kann der eine nicht ohne den anderen (be)stehen und erst beide gemeinsam erfüllen ihren Zweck bzw. machen den Menschen aus. Man könnte da auch Mann und Frau erkennen, denn einer der beiden alleine kann nur das „halbe“ Spektrum der Menschheit zum Ausdruck bringen. Und da schließt sich mein Kreis, denn das Erkennen der Be-deutung bedarf einer Ein-gebung.
Mit himmlischen Grüßen
Martin
* „sich entwickeln“ deutet an, dass man eigentlich nichts Neues lernt, sondern bereits Vorhandenes ent-wickelt.
A couple of days before Christmas my son reminded me to practise for our Annual Family Christmas Sing-Along. So I got my guitar, my new songbook with old Christmas carols sung centuries ago, picked a song I didn’t know and started singing.
Al of a sudden the room was crowded with heavenly presence of a large group of whoever it was (I never „see“ them) who joined me in singing (although I don’t „hear“ them either). They were deeply moved by the song and so happy that somebody at last sung it again. I caught their emotion. What a holy feeling.
Later, I realised why I as a young boy loved singing Christmas carols with my family so much. It was because of the atmosphere that came with the heavenly presence of „them“.
I call „them“ my heavenly companions. Although this time there were a lot of them here I wasn’t familiar with yet who came from very high and very far. The new ones didn’t stick around either.
Heavenly yours
Martin
Einige Tage vor Weihnachten erinnerte mich mein Sohn daran, wieder für das alljährliche Familien-Weihnachtssingen zu üben. Also schnappte ich mir meine Gitarre, mein Liederbuch mit alten Weihnachtsliedern („Lieder zur Weihnacht“, Verlag Reclam, ISBN 978 3 15 010608 2), wählte ein mir unbekanntes Lied und begann zu singen.
Plötzlich wurde der Raum erfüllt von der himmlischen Präsenz einer größeren Gruppe, wer auch immer das war (ich „sehe“ sie nie), die mitsang (obwohl ich sie eigentlich nicht „höre“). Sie waren zutiefst berührt von dem Lied und freuten sich darüber, dass endlich jemand dieses alte Lied wieder sang. Ich habe ihre Emotionen wahrgenommen. Welch ein heiliges Gefühl.
Später wurde mir klar, warum ich als kleiner Junge so gerne mit meiner Familie Weihnachtslieder sang. Es war wegen der Atmosphäre, die schon damals durch die Präsenz himmlischer Wesen entstand.
Ich nenne sie meine himmlischen Gefährten. Obwohl, diesmal waren viele darunter, mit denen ich noch nicht vertraut war und die von weit weg von ganz oben kamen. Die Neuen sind dann auch nicht geblieben.
To be guided by my heavenly companions means to receive joy on a daily basis.
Almost the whole day I was looking for Christmas Gifts for my beloved ones. On my way home in a streetcar I was inspired to get off the next station and go to a certain shop. As soon as I walked in, a book caught my eye: „Hero“ by Rhonda Byrne. And before I could form a rational thought, I knew that this was the right present for a certain friend.
A little bit further there stood a box with about 200 DVDs on sale. As I started to go through them, a picture of a DVD appeared in my mind: „The money pit“ – an early comedy starring Tom Hanks, which I had seen in the 1980s. And indeed one minute later I found this very DVD. Just to be sure, I had looked through all the other DVDs in the box, but this was the only one. The movie fits perfectly for another friend who bought a house and got in similar trouble like Tom Hanks in the movie – which in reality is not to laugh about. The movie will hopefully help him to see the funny side of his predicament.
Back home I browsed in the book „Hero“ and got inspired to finally get started with this blog. The term „News from Heaven“ had already crossed my mind one year ago. It was as well inspired by my Heavenly Companions and they clearly told me to immediately register the domain. It however took me a whole year to finally figure out exactly what to do with it.
Heavenly yours
Martin
Von meinen himmlischen Gefährten geführt zu werden, bedeutet, täglich aufs Neue beglückt zu werden.
Schon den halben Tag war ich auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für meine Freunde. Dann in der Straßenbahn auf dem Nachhauseweg hatte ich plötzlich die Eingebung, deswegen die nächste Station auszusteigen und in ein bestimmtes Geschäft zu gehen. Gleich nach dem Betreten fiel mir das Buch „Hero“ von Rhonda Byrne auf. Und noch bevor ich einen analytischen Gedanken fassen konnte, erkannte ich, dass dies das passende Geschenk für einen bestimmten Freund ist.
Danach ging ich zu einem Wühlkorb mit ca. 200 Stück DVDs zu Abverkaufspreisen. Als ich begann, sie durchzusehen, bekam ich das Bild einer DVD vor mein geistiges Auge: „Geschenkt ist noch zu teuer“ – eine frühe Komödie mit Tom Hanks, die ich in den 80er Jahren gesehen hatte. Und tatsächlich hatte ich genau diese DVD eine Minute später in diesem Korb gefunden. Proforma habe ich noch alle anderen DVDs im Korb durchgesehen, doch dies war das einzige Exemplar. Der Film passt perfekt als Geschenk zu einem Freund, der bei seinem Hauskauf ähnliche Abenteuer erlebte wie Tom Hanks – was in der Wirklichkeit zum Heulen und nicht zum Lachen ist. Der Film wird ihm hoffentlich helfen, sein Erlebnis auch von der humorvollen Seite zu sehen.
Zu Hause schmökere ich ein wenig in Ronda Byrnes Buch „Hero“ und werde dadurch inspiriert, das Erstellen dieses Blogs anzugehen. Die Bezeichnung „News from Heaven“ kam mir schon vor einem Jahr in den Sinn. Ich habe sie mir also nicht ausgedacht, sondern sie kam von meinen himmlischen Gefährten. Mit der Inspiration kam der klare Auftrag, die Domain zu registrieren. Es war mir damals noch nicht ganz klar, was ich mit der Domain anfangen sollte.
I just came home from a Christmas celebration at work. Since a couple of weeks I pray daily for a handful of those colleagues who are facing severe struggles.
Because my babysitter got suddenly sick I was late and had to take the only seat left. Unexpectedly I find myself at the very table where exactly these people sit that I pray for. I surely didn’t expect them to sit on one and the same table.
Later on I recognise that a certain pair of gloves lays on the table which belongs to one of these people. But I don’t pay any more attention to it. As I leave at the end of the evening I get my coat from the wardrobe and in its pocket I find these very gloves. As I go back to hand them over to the owner he thanks me an excessive number of times.
At this moment I realise that this wasn’t actually for returning the gloves.
Heavenly yours
Martin
Translated with the help of DeepL.com
Ich komme gerade von einer Weihnachtsfeier in meiner Arbeit. Seit einigen Wochen bete ich täglich für das Wohlergehen einiger meiner jener Kollegen, welche gerade von ernsthaften Herausforderungen geschüttelt werden.
Weil meine Kinderbetreuung ausfiel, war ich zu spät dran und mußte mit dem einzigen freien Platz vorliebnehmen. Unerwarteter Weise sitze ich daher an dem einen Tisch, an dem genau diese Leute sitzen, für die ich bete. Hätte ich nicht erwartet, dass die alle am selben Tisch sitzen und ich dann mitten unter ihnen.
Im Laufe des Abends bekomme ich mit, dass neben einem dieser Leute ein bestimmtes Paar Handschuhe liegt, schenke dem aber keine weitere Beachtung. Als ich mir gegen Ende des Abends meinen Mantel von der Garderobe hole, greife ich in die Tasche meines Mantels und finde darin genau diese Handschuhe. Als ich zurück gehe und dem Besitzer seine Handschuhe gebe, bedankt dieser sich unverhältnismäßig oft und ist überglücklich.
Da erkenne ich, dass es bei diesem Dank eigentlich gar nicht um die Handschuhe geht.