Two different plans colliding

The other day after having done some shopping for a friend of mine who couldn’t leave the house, I forgot to return his bank card. The next morning I sent him a message saying I’d return it after my work at a quarter passed 5 pm. 

Normally my shift would have ended at 5:00 pm at a certain bus stop from where it would have taken me only 10 minutes to go directly to his place. But this time it ended quite far away from it. Form there I wanted to take the subway but the platform was packed with passengers due to a service disruption. So I decided to take the train instead. But because of a police operation there were train cancellations and the platform was crowded as well. 

An hour later I arrived at the place from where I could at last take the bus. But after just two stops a truck blocked the street as it tried to back into a driveway. Now I felt like I being stuck in a surreal loop. I seriously wondered what the underlying reason could be that was preventing me from getting to my friend.

After waiting for 10 minutes there was suddenly an extremely loud bang. Everyone on the bus stood up to see what had happened. My first thought was that someone had been hurt by an accident, so I cried out in my heart, “God, help!” 

It turned out that a tire on the truck had blown out. I concluded that now it would take even longer. As I got off the bus to continue on foot, I saw that the truck was now able to back into the driveway despite the flat tire. So God had indeed helped and the bus finally continued on its way. 

I arrived more than an hour late. Because I was tired I had actually intended to just return the bank card and then go home. But when he opened the door I saw that he was going through a severe emotional crisis. Something tragic had just happened to a beloved relative and he was worried and desparate. On top of that he was plagued by very intense headaches. He also told me that he had hardly slept at all for several nights. 

I offered to pray for him and he agreed. I laid my hands on his head and prayed for about 10 minutes, declaring the restoration of his well-being, hope, trust and confidence and then commanded the spirits causing the headache to leave. 

Afterwards he was peaceful and relaxed. He told me that now he understood why I had forgotten to give him the bank card the day before – because otherwise I wouldn’t have had a reason to come to him today to pray for him. 

It dawned on me why there had been these delays on public transport on my way. Apparently I was meant to be prevented from reaching him and pray for him. But God had a different plan. 

The next morning he texted me that he had slept the whole night through for the first time in weeks. 

Heavenly yours

Martin


Kürzlich war ich für einen Freund Einkaufen gewesen, der das Haus nicht verlassen konnte. Danach hatte ich vergessen, ihm seine Bankkarte zurückzugeben. Als ich es am nächsten Morgen bemerkte, schrieb ich ihm eine Nachricht, dass ich ihm nach meinem Dienst gegen 17:15 Uhr die Karte bringen würde. Ein guter Plan, denn normalerweise wäre mein Dienst um 17:00 Uhr in der Nähe jenes Busses zu Ende gewesen, der mich in 10 Minuten zu ihm gebracht hätte. Doch diesmal endete mein Dienst im Zentrum. 

Von dort wollte ich mit der U-Bahn fahren, doch der Bahnsteig war überfüllt mit Fahrgästen und die Intervalle sehr lange. Ich beschloss, mit dem Zug fahren, doch aufgrund eines Polizeieinsatz gab es Zugausfälle, und auch hier war der Bahnsteig überfüllt. 

Spät, aber doch, konnte ich dann in den besagten Bus umsteigen. Doch schon nach zwei Stationen blockierte ein LKW die Straße, der rückwärts in eine Einfahrt fahren wollte. Nun hatte ich das Gefühl, in einer surrealen Schleife hängen geblieben zu sein. Ich fragte mich ernsthaft, was denn der geistige Hintergrund sein könnte, der mich daran hinderte, zu meinem Freund zu fahren.

Nach 10 Minuten des Wartens gab es plötzlich einen extrem lauten Knall. Alle Leute im Bus standen auf, um zu schauen, was geschehen war. Mein erster Gedanke war, dass jemand verletzt worden sei. Daher rief ich in mir laut: „Gott, hilf!“. Es stellte sich heraus, dass bei dem LKW ein Reifen geplatzt war. Nachdem ich ausgestiegen war, um zu Fuss weiter zu gehen, sah ich, wie es der LKW nun doch schaffte trotz geplatztem Reifen in die Einfahrt zu fahren. Gott hatte also tatsächlich geholfen, und der Bus fuhr endlich weiter. 

Ich kam mit mehr als einer Stunde Verspätung bei meinem Freund an. Eigentlich wollte ich ihm nur kurz die Karte geben und dann nach Hause fahren. Doch aufgrund familiärer Umstände hatte er eine schwere emotionale Krise. Darüber hinaus wurde er von sehr heftigen Kopfschmerzen geplagt. Er vertraute mir an, dass er schon seit mehreren Tagen kaum schlafen konnte.

Er erlaubte mir, für ihn zu beten. Ich legte ihm die Hände auf den Kopf und sprach für 10 Minuten im Namen Jesu Christi Wohlbefinden, Hoffnung, Glaube und Zuversicht über ihn aus und gebot allen geistigen Einflüssen, die die Kopfschmerzen verursachten, zu gehen. 

Danach wirkte sein Gesichtsausdruck friedvoll und entspannt. Seine extremen Kopfschmerzen waren deutlich abgemildert. Erleichtert sagte er zu mir, dass er nun verstehe, warum ich gestern vergessen hatte ihm den Ausweis zu geben. Denn ansonsten wäre ich heute nicht zu ihm gekommen. 

Mir wurde klar, warum all die Verzögerungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln aufgetreten waren und warum mein Dienst im Zentrum geendet hatte. Offenbar sollte ich daran gehindert werden, zu ihm zu kommen und ihm zu helfen, diese Krise zu überwinden. Doch Gott hatte einen anderen Plan.

Am nächsten Morgen schickte mir mein Freund eine Nachricht, dass er seit langem wieder durchgeschlafen hatte.

Himmlische Grüße

Martin